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Griechenland 2019

Die Herpetofauna Griechenlands ist eine vielfältigsten des europäischen Kontinents. Allein auf dem griechischen Festland kommen 62 Reptilien- und Amphibienarten vor. Im Osten Griechenlands, in Thrakien, erreicht z.B. die Bergotter (Montivipera xanthina) ihre westliche Verbreitungsgrenze. Weitere Besonderheiten sind etwa das Vorkommen von drei Landschildkrötenarten (Testudo hermanni, T. graeca und T. marginata), die im Pindos-Gebirge endemische Griechische Wiesenotter (Vipera graeca) oder die versteckt lebende Balkan-Schaufelkröte (Pelobates balcanicus). Diese Tatsache und die Motivation diese Arten zu sehen, bewegte uns vier, Thomas, Paul, André und Ines, einen einwöchigen Trip nach Griechenland zu starten.

1. Tag - Ankommen mit (Reise-)Fieber, Zitronenkuchen und Balkan-Schaufelkröte

Wir flogen am 11.05.2019 von Stuttgart aus nach Thessaloniki. Mit unserem gemieteten Dacia Duster fuhren wir bei traumhaftem Wetter in Richtung Alexandroupoli. Unsere erste Station sollte das kleine Dorf Loutros nahe der türkischen Grenze sein. Bei unserem ersten kulinarischen Stopp an einer Autobahnraststätte begegnete uns gleich der Puppenräuber (Calosoma sycophanta), der sich ebenfalls gerade einem kulinarischen Highlight, einem offensichtlich auf dem Parkplatz überfahrenen Blatthornkäfer (Familie Scarabaeidae) widmete. Später legten wir trotz fieberndem André östlich von Kavala einen längeren Zwischenstopp an einem viel versprechenden, südwestexponierten, trocken-steilen, mit Macchia-Vegetation bestockten Hang ein. Ausgestattet mit Handschuhen und Schlangenhaken, André mit Sonnencape und Wasser, schwärmten wir aus, in der Hoffnung hier die ersten Reptilien zu finden. Paul zog bereits nach wenigen Minuten den ersten Scheltopusik (Pseudopus apodus) aus einer Felsspalte. Auch die erste Griechische Landschildkröte ließ nicht allzu lange auf sich warten. Unter einem Stein fand Thomas dann auch die erste Schlange unseres Urlaubs - eine Wurmschlange (Xerotyphlops vermicularis). Vermutlich war aber der mit Schafen beweidete Hang zu trocken und der Nachmittag zu heiß, um die erste „richtige“ Schlange zu finden.

Gegen 20:30 Uhr kamen wir an unserer Unterkunft in Loutros an. Die Pensionsherrin Wuhla erwartete uns bereits sehnsüchtig. Zum Glück sprach die 70-jährige dank ihrer Zeit in Düsseldorf ein wenig Deutsch und konnte uns ein nahe gelegenes Restaurant empfehlen, sodass wir neben ihrem selbstgebackenen Zitronenkuchen und einer Tasse Nescafé noch etwas Herzhaftes zum Abendessen bekamen (sie hatte uns auch versprochen, dass wir an der Verlobungsfeier, die in der Taverne gerade stattfand, nicht mittanzen müssen). André legte sich in der Hoffnung, dass sich sein Fieber senken und er sich für die kommenden Strapazen ausruhen könne, direkt ins Bett.

Das abendliche Konzert der Laubfrösche (Hyla arborea) bewegte uns alle Vier dann doch nochmals nach draußen. Im Garten der Pension fanden wir, mit Taschenlampen ausgerüstet, neben einem Ägäischen Nacktfinger (Mediodactylus kotschyi) unsere ersten Wechselkröten (Bufotes viridis) und zu unserem Erstaunen noch häufiger, die Balkan-Schaufelkröte.

 

Unser erster Fund - ein Puppenräuber (Calosoma sycophanta), der an einem frisch überfahrenen Blatthornkäfer auf dem Parkplatz einer Autobahnraststätte frisst.

 

 

Erster Stopp an der Autobahn auf Höhe von Kavala; ein trockener, buschreicher Hang.

 

Unser erster reptilischer Fund - ein ausgewachsener Scheltopusik (Pseudopus apodus) an einem südexponierten Hang östlich von Kavala.

 

Der Europäische Halbfinger (Hemidactylus turcicus) versteckte sich unter einem Stein, auffällig sind die warzigen Tuberkel auf seiner Haut.

 

Die Wechselkröte (Bufotes viridis) begegnete uns während der abendlichen Suche in Loutros regelmäßig.

 

Auch von der Balkan-Schaufelkröte (Pelobates balcanicus) fanden wir am Abend mehrere Exemplare, die sich teils bis auf unsere Terrasse vorwagten.

 

Eine weitere Balkan-Schaufelkröte, die rote Fleckung am Körper ist charakteristisch für diese Art.

 

Den Ägäischen Nacktfinger (Mediodactylus kotschyi) fanden wir an der Hauswand unserer Unterkunft.

 

2. Tag - Von Hotspot zu Hotspot bis die Polizei kommt

Einigermaßen ausgeschlafen und mit Wuhlas Frühstück gestärkt, machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten hoffnungsvollen Bergotter-Spot: Die geschütteten Mauern am Evros, unweit von unserer Unterkunft entfernt. Unser erster Fund war allerdings unschön: Es handelte sich um ein offensichtlich absichtlich geköpftes Exemplar der Ringelnatter (Natrix natrix persa). In der Umgebung der Mauer entdeckten wir schnell ein Jungtier der Riesen-Smaragdeidechse (Lacerta trilineata) sowie unter Bauschutt eine weitere Wurmschlange. Zahlreiche Schildkröten waren unterwegs, darunter auch die Maurische Landschildkröte (Testudo graeca). An Gebüschsäumen huschte nicht nur die Riesen-Smaragdeidechse davon, sondern auch die Östliche Smaragdeidechse (Lacerta viridis) sowie der Scheltopusik, der uns mit seiner schlangenartigen Gestalt und seinem auffälligen Fluchtverhalten immer wieder aufschreckte und uns anschließend enttäuscht zurückließ. Die Bergotter blieb uns an diesem Morgen verborgen.

Unser nächster Spot lag in der Umgebung von Loutros im sanft ansteigenden Mittelgebirge in Richtung Norden. Der südostexponierte Hang erschien zuerst sehr geeignet, stellte sich aber als vermutlich zu trocken und der Vormittag bereits als zu heiß für Schlangen heraus. Schon an diesem ersten Vormittag waren wir nach dem zehnten Scheltopusik (in der Folge von uns nur noch Schelti oder Pussy genannt) nicht mehr allzu sehr von der eigentlich doch sehr beeindruckenden Echse zu begeistern, da wir alle endlich eine echte und vor allem lebendige Schlange zu Gesicht bekommen wollten. Zum Glück erhaschte Ines Blick eine sich sonnende Schlanknatter (Platyceps najadum). Leider hatte sie uns ebenfalls bemerkt und sich nach wenigen Sekunden auch schon wieder verzogen. Diverse Griechische und Maurische Landschildkröten lagen immer wieder scheinbar plötzlich auf unserem Weg. An einer Viehtränke verweilten zahlreiche Seefrösche (Pelophylax ridibundus). Der heiße Vormittag versorgte uns auch mit den ersten Sonnenbränden, sodass wir uns entschieden, nach Loutros zurückzukehren. Das Straßencafé an der Hauptstraße in Richtung Alexandroupoli lud zum Verweilen und zum Frappé-Bier-Cappuccino-Genuss ein.

Gestärkt machten wir uns auf, eine Ruine, die wir am Straßenrand erspäht hatten, zu durchforschen. Die Entdeckungen einer weiteren Wechselkröte unter einem Brett und diverser Seefrösche in einem ehemaligen Pool erfreuten uns zwar, aber Bureschs Kammmolch (Triturus ivanbureschi) im Gewässer und vor allem dessen waghalsiger Fang weckte dann nochmals all unsere Aufmerksamkeit.

Der Nachmittag war weiterhin sehr warm mit Temperaturen von über 25 °C. Daher machten wir uns auf den Weg in Richtung Fluss, in der Hoffnung dort im Schatten von Gehölzen, in verlassenen Gebäuden oder direkt am Wasser, die ein oder andere Schlange zu finden. Tatsächlich entdeckten wir unweit vom Fluss entfernt eine eingestürzte, alte Hütte, die aber vermutlich nach wie vor in Benutzung zu sein schien (wie diverse weitere Gebäude in Griechenland…). Einige am Boden liegende Bretter weckten in uns die Hoffnung auf weitere Reptilienfunde und tatsächlich - bereits unter einem der ersten Bretter lag unsere erste Kaspische Pfeilnatter (Dolichophis caspius), die Thomas fing. Hier ruhten außerdem auch einige Wurmschlangen und eine Riesen-Smaragdeidechse. Direkt am Flussufer begegneten wir unseren ersten Wasserschildkröten. Neben einigen Exemplaren der Westkaspischen Schildkröte (Mauremys rivulata) konnten wir auch eine Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) fangen und fotografieren. Ständige Begleiter waren außerdem Maurische und Griechische Landschildkröten, die allgegenwärtigen Seefrösche und Ringelnattern, die sich allerdings meistens unserer Blicke entzogen und ins Ufergenist flüchteten.

Am Spätnachmittag versuchten wir unser Glück auf der Suche nach der Bergotter noch an einem östlich von Loutros gelegenen, trockenen und felsdurchsetzten Hang. Doch auch hier waren wir neben Scheltopusiks, Maurischen und Griechischen Landschildkröten nur wenig erfolgreich. Neu für uns war die Beobachtung der Johannisechse (Ablepharus kitaibelli). Ein Highlight war außerdem die Begegnung mit der Fangschrecke Empusa pennata.

Auch an diesem Abend zog es uns nochmals nach draußen. Wir wollten eine Ruine begutachten, in der Hoffnung eine Katzennatter (Telescopus fallax) zu finden. Kaum dort angekommen, wurden wir vom patroullierenden Militär mit Taschenlampen aufgestöbert. Sie hielten uns wohl für aus der Türkei kommende Flüchtlinge. Nach kurzer, etwas angespannter Konversation konnten wir den irritierten Militärs glaubhaft versichern, dass wir tatsächlich nur auf der Suche nach Reptilien und Amphibien waren und sie ließen uns ziehen. Einziger nennenswerter Fund war allerdings nur eine Balkan-Schaufelkröte, danach machten wir uns auf den Weg zurück zu unserer Unterkunft.

 

Ausgewachsenes Männchen der Riesen-Smaragdeidechse (Lacerta trilineata) am Ufer des Evros.

 

Sich sonnendes Jungtier der Riesen-Smaragdeidechse nahe des Evros, die Art war hier regelmäßig zu finden.

 

Zwei junge Seefrösche (Pelophylax ridibundus) in einer Viehtränke im bergigen Hinterland von Loutros.

 

Bureschs Kammmolch (Triturus ivanbureschi) besiedelte einen ehemaligen Pool innerhalb eines völlig verfallenen Clubgeländes entlang der Straße nach Alexandroupoli.

 

Verfallenes Clubgelände mit Pool - Habitat von Bureschs Kammmolch und Wechselkröte.

 

Die Wurmschlange (Xerothyphlops vermicularis) fanden wir regelmäßig unter Steinen, Brettern oder Müll.

 

Die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) konnten wir am Evros seltener beobachten als die Westkaukasische Schildkröte (Mauremys rivulata).

 

Auf dem Weg zurück zur Unterkunft - "bewaffnet" mit Schweißerhandschuhen und Schlangenhaken.

 

Die Maurische Landschildkröte (Testudo graeca) im Habitat bei Loutros.

 

Ein Männchen der Fangschreckenart Empusa pennata auf einem östlich von Loutros gelegenen Hügel.

 

Südexponierter Hang östlich von Loutros - Habitat des Scheltopusiks, der Johannisechse und beider Landschildkrötenarten.

 

 

3. Tag - Von Spannung zu Anspannung, nicht nur der Hunde wegen

Nach unserem ersten erfolglosen Tag auf der Suche nach der Bergotter versuchten wir nun in einem westlich von Loutros liegenden Steinbruch unser Glück. Doch bei sonniger und gleichzeitig sehr windiger Witterung war hier an Reptilien und Amphibien leider überhaupt nichts zu holen. Immerhin fanden wir unter Steinen regelmäßig die in Griechenland offenbar sehr häufigen und gleichzeitig beeindruckenden Skolopender (Scolopendra ssp.) und Schmetterlingshafte (Libelloides lacteus) schwirrten durch die Lüfte. Nach dreistündiger erfolgloser Suche beschlossen wir weiter in Richtung des Küstenortes Makri zu fahren, aus dessen Umgebung die westlichsten Nachweise der Bergotter in Griechenland stammen. Hier suchten wir an einem trockenen, steinigen Hang, der bereichsweise in Olivenhaine und Grünland überging. Zu finden waren hier allerdings nur zahlreiche Scheltopusiks, Östliche Smaragdeidechsen und Griechische Landschildkröten. Immerhin fand Paul eine Schlanknatter und André eine Wurmschlange. Nachdem wir auch hier zwei weitere enttäuschende Stunden und eine unangenehme Begegnung mit einem Hunderudel hinter uns gebracht hatten, fuhren wir wieder zurück nach Loutros, um nochmals entlang des Flusses nach Bergottern zu suchen. Das Wetter hatte sich zwischenzeitlich nicht gebessert, was unsere Fundchancen weiter verringerte. Am Ufer angekommen suchten wir die Steinmauern ab, konnten aber nur einen weiteren Scheltopusik, mehrere Griechische und Maurische Landschildkröten, Östliche und Riesen-Smaragdeidechsen sowie direkt am Ufer Seefrösche finden. Unter einem Brett versteckte sich außerdem eine Wurmschlange. Ziemlich ernüchtert beschlossen wir eine weitere Nacht in Loutros zu bleiben und unser Glück am nächsten Morgen nochmals an der Ufermauer zu versuchen. Hierzu zogen wir aber nun in ein anderes Hotel um, das etwas mehr Komfort und Beinfreiheit in den Betten versprach.

 

Skolopender (Scolopendra ssp.), von denen es in Griechenland mindestens vier verschiedene Arten gibt, konnten wir sehr häufig unter Steinen finden.

 

Auch Schmetterlingshafte (Libelloides lacteus) waren im westlich von Loutros gelegenen Steinbruch zu finden.

 

Die Griechische Landschildkröte (Testudo hermanni) in einem nur temporär Wasser führenden Tal in der Umgebung von Makri.

 

Trockene Hänge bei Makri - Habitat von Schlanknatter, Scheltopusik, Östlicher Smaragdeidechse und beider Landschildkrötenarten.

 

Auch bei Makri war der Scheltopusik neben den Landschildkröten und Smaragdeidechsen die häufigste Reptilienart.

 

Natur und Kultur vereint - Maurische Landschildkröte auf einem Bergplateau bei Makri.

 

André entdeckte diese Wurmschlange unter einem Brett am Ufer des Evros.

 

Die Dunkle Binsenjungfer (Lestes macrostigma) bevorzugt brackige, salzhaltige Gewässer und war am Ufer des Evros sehr häufig.

 

4. Tag - Zeus lässt es Vipern regnen

Der Morgen begann kühl und windig, die Sonne zeigte sich nur sporadisch. Trotzdem versuchten wir unser Glück entlang der Mauer. Bereits nach wenigen Metern fand Thomas eine große Haut, die wir (zurecht, wie sich später herausstellte) für die einer Bergotter hielten. Kurz darauf, einige Meter weiter, bewegte sich plötzlich etwas auf den Mauersteinen - es war unsere erste Bergotter. Die Begeisterung hielt allerdings nur wenige Sekunden an, denn so plötzlich wie sie vor unseren Augen erschienen war, war sie auch schon wieder in einer der unzähligen Mauerritzen verschwunden. Für ein Foto hatte der kurze Moment leider nicht ausgereicht. Mit neuer Motivation suchten wir weiter und fanden noch eine zweite von einer Bergotter stammende Haut sowie mehrere Ringelnattern. Zu unserer Enttäuschung tauchte die Bergotter allerdings nicht noch einmal auf. Das Wetter hatte sich mittlerweile weiter verschlechtert und es fing an zu nieseln. Trotzdem fuhren wir in die Berge östlich von Loutros, wo uns artenreiche, mit Steinen und Gebüschen durchsetzte Halbtrockenrasen erwarteten. Bei nass-kalter Witterung fand Ines zu unser aller Überraschung tatsächlich eine Hornotter (Vipera ammodytes), die sich außerhalb ihres Verstecks aufhielt. Nach ausgiebiger Fotosession ging es weiter entlang von gebüschreichen Trockenrasen und lichten Eichenwäldern. Doch der Regen verhinderte weitere Highlights und wir verbrachten den Mittag bei Kaffee und Frappé im LSD-Café in Loutros. Zum Abend hin klarte es nochmals etwas auf und wir versuchten unser Glück entlang der Ostseite der Ufermauer. Ein Jungtier der Kaspischen Pfeilnatter sowie einige Scheltopusiks waren aber unsere einzigen Funde. Bei Einbruch der Nacht suchten Thomas und Ines noch das Ufer des Evros auf. Hier fanden sie zahlreiche Westkaspische Schildkröten, die sich direkt im Verlandungsbereich des Flusses tummelten. Aufgrund des Nachweises der Bergotter am Morgen wollten wir unser Glück am Folgetag natürlich noch einmal versuchen und so verbrachten wir eine weitere Nacht in Loutros.

 

Diese Schlangenhaut gehört zu einer Bergotter (Vipera xanthina), sie war für uns der erste Hinweis auf das Vorhandensein der Art.

 

Bei Regen entdeckte Ines unsere erste Viper - eine wunderschöne, subadulte Hornotter (Vipera ammodytes).

 

André und Thomas in Regenausrüstung beim Fotografieren unserer ersten Hornotter.

 

Das Tier hielt sich in einem geröll- und gehölzreichen Magerrasens innerhalb einer Gebüschinsel auf und war aufgrund der nass-kalten Witterung recht inaktiv.

 

Sich im Regen aufwärmender Schmetterlingshaft (Libelloides macaronius) an einem Hang östlich von Loutros nahe der türkischen Grenze.

 

Zwei verdammt coole Typen!

 

Die Westkaspische Schildkröte (Mauremys rivulata) war entlang des Evros und auch an Stillgewässern regelmäßig zu finden.

 

5. Tag - Die Suche nach einem Phantom, ohne echtes Happy End

Voller Hoffnung machten wir uns also gleich nach dem Frühstück auf in Richtung Ufermauer, auch das Wetter hatte sich mittlerweile wieder gebessert. Leider wurden unsere Hoffnungen enttäuscht - keine Spur von der gestrigen Bergotter oder weiteren Individuen. Einzig von Steinen und Metallgitter gut geschützt, verbarg sich eine Östliche Vierstreifennatter (Elaphe sauromates), an die wir leider nicht näher heran kamen. Also fuhren wir wieder in die Berge östlich von Loutros und suchten in den gebüschreichen Halbtrockenrasen. Bereits kurz nach unserer Ankunft fand André eine weitere Hornotter. Nur wenige Minuten später entdeckte Thomas an einem Steinhaufen am Nordrand einer Wiese eine Bergotter - doch wieder zeigte sie sich nur für Sekunden, um dann im Steinhaufen zu verschwinden. Wir notierten uns die Stelle und suchten weiter, Paul fand noch eine Schlanknatter und unter einem Stein hatte ein Weibchen der Röhrenspinne Eresus walckenaerius ihr Gespinst errichtet. Zurück an der markierten Stelle war leider nichts von der Bergotter zu sehen und wir fuhren weiter in Richtung der Spitze des Hügels, die uns am vergangenen Tag als ideal geeignet erschien. Leider konnten wir hier nur eine Schlanknatter, einige Johannisechsen sowie die obligatorischen Griechischen Landschildkröten und Scheltopusiks finden. Also fuhren wir wieder ein Stück hinab in Richtung eines lichten Eichenwaldes, in dem auch ein Teich lag. Hier fand Ines schnell eine weitere Hornotter. Auch eine Ringelnatter zeigte beim Fotografieren ihr gesamtes Abwehrrepertoire. Unsere Hoffnung auf eine in Ruhe vor uns liegende Bergotter mussten wir allerdings begraben und wir machten uns am Nachmittag auf die Reise ins südwestlich von Thessaloniki liegende Pionis-Delta. Nach etwa vierstündiger Fahrt am Abend dort angekommen, weckten die zahlreichen Rufer des Laubfroschs bereits die Vorfreude auf den kommenden Tag…

 

Auf der Suche nach der Bergotter am Ufer des Evros.

 

Bräunliche Hornotter am selben Spot, wo wir tags zuvor das graue Tier fanden.

 

Die Röhrenspinne Eresus walckenaerius ist eine große und auffällige Spinne, die aufgrund ihrer Größe durchaus Eindruck macht.

 

Buschreiches Gelände mit mageren Wiesenabschnitten und Geröllhaufen waren sympatrischer Lebensraum von Berg- und Hornotter.

 

Dieser Steinhaufen beherbergte ein ausgewachsenes Exemplar der Bergotter, das wir jedoch leider nicht fotografieren konnten.

 

Die Johannisechse (Ablepharus kitaibelli) war nach Regenschauern regelmäßig beim Sonnenbad zu beobachten.

 

Schlanknatter (Platyceps najadum) sich sonnend versteckt im Gras, die schnelle und scheue Schlange fanden wir einige Male, konnten sie aber nur selten fotografieren.

 

Weitere Hornotter im lichten Eichenwald östlich von Loutros, das Tier lag auf seine Tarnung vertrauend im Eichenlaub.

 

Diese Ringelnatter (Natrix natrix persa) zeigte ihr gesamtes Abwehrrepertoire vom Entleeren der Kloake über Scheinangriffe bis hin zum Totstellen.

 

6. Tag - Die Vor- und Nachteile der Rinderbeweidung, aggressive Schlangen und erste Wunden

Wir machten uns am zeitigen Morgen auf in ein von Rindern beweidetes, busch- und strukturreiches Gebiet, das einige Arten versprach. Leider war das Wetter zuerst recht wechselhaft und kühl. Trotzdem fand Paul schnell eine große und recht aggressive Hornotter und kurz darauf eine ausgewachsene Kaspische Pfeilnatter. Thomas fand außerdem eine oberseits komplett schwarze, subadulte Ringelnatter. Auch sonst war das Gebiet mit seinen Kleingewässern artenreich. An Amphibien fanden wir die für uns neuen Arten Teichmolch (Lissotriton vulgaris), Springfrosch (Rana dalmatina) und Erdkröte (Bufo bufo) sowie Laubfrosch, Seefrosch und Wechselkröte. Beide Landschildkrötenarten waren ebenso vertreten wie die Taurische Eidechse (Podarcis tauricus), die Mauereidechse (Podarcis muralis) und die Östliche Smaragdeidechse. Etwas mulmig war uns allerdings bei der Begegnung mit der Rinderherde, die sowohl aus Mutterkühen mit Kälbern als auch aus einem etwa zwei Tonnen wiegenden Bullen bestand. Die Tiere verhielten sich neugierig, aber gleichzeitig scheu und schreckhaft. Wir versuchten ihnen möglichst aus dem Weg zu gehen, was uns letztlich auch gelang.

Zum Mittag wechselten wir die Location und suchten kleinbäuerlich genutztes Kulturland auf. Hier boten vor allem Müll und sonstige Zivilisationsreste gute Versteckmöglichkeiten für Reptilien und für uns die Chance, eine Östliche Eidechsennatter (Malpolon insignitus) zu entdecken. Nachdem wir eine auf dem Feldweg ruhende Eidechsennatter nicht an der Flucht hindern konnten, fing Paul ein ausgewachsenes Individuum, das sich unter einem Brett versteckt hatte und kurz vor der Häutung stand. Thomas fing kurze Zeit später unter Zivilisationsmüll ein zweites Tier, auch wenn er das mit einer tiefen Schnittwunde im Bein bezahlte. Verursacher war allerdings nicht die Eidechsennatter, sondern eine Glasscherbe.

Am Abend suchten wir bei Dunkelheit nochmals im sandigen Kulturland, um gegebenenfalls eine Sandboa (Eryx jaculus) zu finden, was uns jedoch nicht gelingen sollte. Eine auf der Straße ruhende Äskulapnatter (Zamenis longissimus) flüchtete, bevor wir unser Auto verlassen hatten. Weitere Funde am Abend waren immerhin Balkan-Schaufelkröte und Wechselkröte.

 

Die Kaspische Pfeilnatter (Dolichophis caspius) ist eine beeindruckende Schlange, die über zwei Meter Gesamtlänge erreichen kann.

 

Oberseits komplett schwarz gefärbtes Exemplar der Ringelnatter aus dem Pinios-Delta.

 

Der Fund einer Schlangenhaut zum Beginn der Suche steigerte unsere Vorfreude auf weitere Entdeckungen.

 

Recht aggressives, trächtiges Weibchen der Hornotter im Pinios-Delta.

 

Buschreiches Gelände im Pinios-Delta, im Hintergrund die Rinderherde, die uns etwas Kopfzerbrechen bereitete.

 

Frisch metamophosiertes Jungtier des Laubfroschs (Hyla arborea) am Rande eines Gewässers im Pinios-Delta.

 

Ines mit Laubfrosch-Metamorphling.

 

Frisch metamorphosierte Wechselkröte im beweideten Gebiet des Pinios-Deltas.

 

Tümpel im Pinios-Delta - Entwicklungsgewässer von Teichmolch, Laubfrosch, Springfrosch, Wechselkröte und Erdkröte.

 

Nachdem uns in Thrakien überhaupt keine Mauereidechsen (Podarcis muralis) begegnet waren, fanden wir sie zum ersten Mal im Pinios-Delta, später auch regelmäßig im Pindos-Gebirge.

 

Die Östliche Smaragdeideche (Lacerta viridis) in besonderer Zeichnungsvariante mit braunem Schwanz.

 

Kurz vor der Häutung stehendes Exemplar der Östlichen Eidechsennatter (Malpolon insignitus), die Art ist äußerst schnell und bei Ergreifen sehr wehrhaft und aggressiv.

 

Kopfportrait der Östlichen Eidechsennatter, gut zu erkennen sind die Hornschilde oberhalb des Auges, die den "bösen Blick" bewirken.

 

Östliche Eidechsennatter in ihrem Habitat - Marschland mit Lagunen, angrenzend Kulturland.

 

Strukturreiches Kulturland als Habitat der Östlichen Eidechsennatter in der Umgebung des Ortes Pori.

 

Ausgewachsenes Weibchen einer sehr warzigen Erdkröte (Bufo bufo).

 

Balkan-Schaufelkröte mit hohem Rotanteil in der Nacht im Pinios-Delta.

 

Abendessen in Pori an der Strandpromenade, die Stimmung ist offensichtlich gut ;)

 

7. Tag - Panorama am Morgen, Juwel am Abend

Am frühen Morgen starteten wir unsere dreistündige Fahrt ins Pindos-Gebirge, um dort nach der Griechischen Wiesenotter zu suchen. Nach beschwerlichem Aufstieg über eine Geröllpiste erreichten wir um die Mittagszeit das etwa 1.800 m hoch liegende Plateau. Das Gelände war geprägt von magerer Vegetation mit einzelnen Büschen und Geröllhaufen - ein optimales Vipern-Biotop. Am Himmel kündigte leider eine dunkle Wolke Regen und Gewitter an, sodass wir unsere bis dahin erfolglose Suche nach zwei Stunden wieder abbrechen mussten. Einzige Funde auf dem Plateau waren Östliche Smaragdeidechse und Mauereidechse. Wir machten uns also auf den Rückweg und suchten verschiedene Stellen in den umgebenden Tälern auf, die geeignete Habitate versprachen. Auf den Straßen fanden wir zuerst ein überfahrenes Jungtier der Östlichen Eidechsennatter und danach eine überfahrene Kaspische Pfeilnatter. Der nächste Straßenfund war allerdings deutlich besser - Thomas entdeckte aus dem Augenwinkel eine juvenile und vor allem noch lebende Leopardnatter (Zamenis situla), die - offenbar frisch gehäutet - in traumhaften Farben erstrahlte. Dies rettete den bisher doch recht erfolglosen Tag, denn an anderen Stellen fanden wir nur die Griechische Blindschleiche (Anguis graeca), eine Erdkröte und den Gelben Skorpion (Mesobuthus gibbosus). Wir übernachteten im malerischen Bergdorf Metsovo, in dem zu gleicher Zeit ein nationaler Berglaufwettbewerb stattfand, weshalb das Örtchen überfüllt von Menschen war.

 

Beeindruckender Blick vom Plateau des Pindos-Gebirges - leider gibt es hier für die Griechische Wiesenotter (Vipera graeca) tausende Versteckmöglichkeiten.

 

Artgerechte Rinderhaltung im Pindos-Gebirge.

 

Die Griechische Blindschleiche (Anguis graeca) fanden wir in einem Flusstal am Fuß des Pindos-Gebirges.

 

Der Gelbe Skorpion (Mesobuthus gibbosus) ist ein wehrhafter Vertreter der europäischen Skorpione.

 

Die bräunlich bis schwarz gefärbten Europäischen Skorpione (Euscorpius ssp.) sind dagegen deutlich kleiner und kaum gefährlich.

 

Diese Süßwasserkrabbe fanden wir am Ufer des Flusses am Fuße des Pindos-Gebirges.

 

Paul und André beim Tränken von Straßenhunden - nicht alle Hunde waren aggressiv und böse.

 

Großes Highlight am späten Nachmittag - eine subadulte Leopardnatter (Zamenis situla).

 

Das Tier hatte sich offenbar vor kurzer Zeit erst gehäutet und erstrahlte in den schönsten Farben.

 

Thomas beim Fotografieren des Juwels.

 

Paul, André und Ines beim Abendessen in Metsovo (Thomas fotografiert).

 

8. Tag - Ein weiteres Phantom und schön, dass es in Griechenland so viel Müll gibt

Am folgenden Morgen starteten Ines und Thomas einen weiteren Versuch, in den Höhen des Pindos-Gebirges die Griechische Wiesenotter zu finden, während André und Paul im Tal blieben, um dort in der Nähe von Gewässern zu suchen. An einer Viehtränke fanden wir auf dem Plateau einige Gelbbauchunken (Bombina variegata) und Bergmolche (Triturus alpestris), ansonsten war die etwas frustrierende Suche nach der Griechischen Wiesenotter in eigentlich optimal erscheinenden Habitaten leider erfolglos. Auf dem Abstieg fanden wir wenigstens noch die Prachtkieleidechse (Algyroides moreoticus). André und Paul hatten in der Ebene etwas mehr Glück und fanden neben Gelbbauchunken und Bergmolchen auch eine juvenile Äskulapnatter (Zamenis longissimus) sowie zahlreiche Prachtkieleidechsen und Taurische Eidechsen.

Ziemlich erledigt machten wir uns auf den Weg zurück nach Thessaloniki, wo uns am kommenden frühen Morgen unser Rückflug erwarten sollte. Kurz vor Thessaloniki machten wir noch einmal Halt an einem typisch griechischen Habitat - einer wilden Müllkippe. Gleich unter dem ersten Brett fand André eine ausgewachsene Kaspische Pfeilnatter und Paul kurz darauf noch ein Jungtier der Östlichen Eidechsennatter. In einer asbestverseuchten Ruine waren außerdem zahlreiche Individuen des Ägäischen Nacktfingers unterwegs. Nach diesem schaurig-schönen Abschluss machten wir uns auf den Weg ins Hotel, das zum ersten Mal richtig pauschal-touristisch am Strand in einer Bucht bei Thessaloniki lag und uns zum Ende noch etwas echtes Urlaubsfeeling vermittelte.

 

Traumhaftes Gebirgspanorama im Pindos-Gebirge.

 

Männchen der Östlichen Smaragdeidechse auf knapp 2.000 m Höhe im Pindos-Gebirge.

 

Die Gelbauchunke (Bombina variegata) - auch Bergunke genannt - machte ihrem Namen in der Höhe des Pindos-Gebirges alle Ehre.

 

Entwicklungsgewässer von Gelbbauchunke und Bergmolch (Triturus alpestris) auf dem Plateau des Pindos-Gebirges.

 

Männchen der Prachtkieleidechse (Algyroides moreoticus) mit Regeneratschwanz beim Sonnenbad.

 

Juvenile Äskulapnatter (Zamenis longissimus) in einem Flusstal des Pindos-Gebirges.

 

Portrait der Kaspischen Pfeilnatter in einer Müllhalde nahe Thessaloniki.

 

Jungtier der Östlichen Eidechsennatter auf der Müllhalde bei Thessaloniki.

 

Wilde Müllkippe in der Nähe von Thessaloniki als Habitat von Östlicher Eidechsennatter und Kaspischer Pfeilnatter.

 

André und Thomas machen es sich auf der Müllkippe gemütlich, um die Kaspische Pfeilnatter abzulichten.

 

Abschluss am Strand von Thessaloniki.

 

Artenliste

Deutscher Name

Wiss. Name

Thrakien

Pinios-Delta

Pindos-Gebirge

Teichmolch

Lissotriton vulgaris

 

5 L

 

Bergmolch

Triturus alpestris

-

-

10

Bureschs Kammmolch

Triturus ivanbureschi

10

-

-

Gelbbauchunke

Bombina variegata

 

 

10

Balkan-Schaufelkröte

Pelobates balcanicus

10

1

 

Erdkröte

Bufo bufo

 

5

1

Wechselkröte

Bufotes viridis

20

1

 

Laubfrosch

Hyla arborea

> 100

50

 

Springfrosch

Rana dalmatina

 

5

 

Seefrosch

Pelophylax ridibunda

> 100

> 100

20

Maurische Landschildkröte

Testudo graeca

ca. 30

ca. 10

 

Griechische Landschildkröte

Testudo hermanni

ca. 50

ca. 10

 

Europäische Sumpfschildkröte

Emys orbicularis

1

 

 

Westkaspische Schildkröte

Mauremys rivulata

30

5

 

Europäischer Halbfinger

Hemidactylus turcicus

2

 

 

Ägäischer Nacktfinger

Mediodactylus kotschyi

20

 

 

Prachtkieleidechse

Algyroides moreoticus

-

-

30

Östliche Smaragdeidechse

Lacerta viridis

ca. 20

ca. 10

ca. 10

Riesensmaragdeidechse

Lacerta trilineata

ca. 50

 

5

Mauereidechse

Podarcis muralis

 

10

30

Taurische Eidechse

Podarcis tauricus

 

ca. 30

ca. 10

Johannisechse

Ablepharus kitaibelii

5

 

 

Scheltopusik

Pseudopus apodus

ca. 100

 

 

Griechische Blindschleiche

Anguis graeca

-

 

2

Wurmschlange

Xerothyphlops vermicularis

10

 

 

Kaspische Pfeilnatter

Dolichophis caspius

2

1

1

Schlanknatter

Platyceps najadum

5

 

 

Östliche Vierstreifennatter

Elaphe sauromates

1

-

-

Äskulapnatter

Zamenis longissimus

 

1

1

Leopardnatter

Zamenis situla

 

 

1

Ringelnatter

Natrix natrix

10

1

 

Östliche Eidechsennatter

Malpolon insignitus

 

3

1

Hornotter

Vipera ammodytes

3

2

 

Bergotter

Montivipera xanthina

2

-

-

Summe

34

22

18

14

 x = nachgewiesen; - = nicht vorkommend; leeres Feld = vorkommend, aber von uns nicht gefunden

 Was wir verpasst haben

Einige in den von uns besuchten Regionen vorkommende Arten haben wir aus unterschiedlichen Gründen nicht gefunden. Beispielsweise kommt die Rotbauchunke (Bombina bombina) nur im Evros-Delta an der Grenze zur Türkei vor, in das wir nur einen sehr kurzen Abstecher machen konnten. Die Habitate von Feuersalamander (Salamandra salamandra) und Griechischem Frosch (Rana graeca) haben wir nicht aufgesucht, andere Arten sind für ihre sehr versteckte Lebensweise bekannt, so z. B. Sandboa (Eryx jaculus), Vierstreifennatter (Elaphe quatuorlineata), Schlingnatter (Coronella austriaca) und Katzennatter (Telescopus fallax). Weitere Arten berühren die von uns besuchten Gebiete wenn überhaupt nur randlich, sodass ihr Nachweis unwahrscheinlich war. Dies ist etwa bei der Breitrandschildkröte (Testudo marginata) und der Balkan-Zornnatter (Hierophis gemonensis) der Fall. Überraschend für uns war, dass es nicht gelungen ist, die Würfelnatter (Natrix tessellata) nachzuweisen, die eigentlich entlang von Gewässern als allgemein verbreitet gilt.

Verpasste Arten: Feuersalamander (Salamandra salamandra), Makedonischer Kammmolch (Triturus macedonicus), Rotbauchunke (Bombina bombina), Griechischer Frosch (Rana graeca), Breitrandschildkröte (Testudo marginata), Europäisches Schlangenauge (Ophiops elegans), Erhards Mauereidechse (Podarcis erhardii), Blindschleiche (Anguis fragilis), Sandboa (Eryx jaculus), Balkan-Zornnatter (Hierophis gemonensis), Vierstreifennatter (Elaphe quatuorlineata), Schlingnatter (Coronella austriaca), Katzennatter (Telescopus fallax), Würfelnatter (Natrix tessellata), Griechische Wiesenotter (Vipera graeca)

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