Sphinx pinastri (Kiefernschwärmer) (Linnaeus, 1758)

 

Verbreitung in Deutschland: Sphinx pinastri ist in Deutschland weit verbreitet und meist häufig.

Verbreitung in Baden-Württemberg: Der Kiefernschwärmer kann in ganz Baden-Württemberg angetroffen werden. Eher dünn besiedelte Regionen sind das nördliche Kraichgau, das Bauland und das Neckarbecken, in den übrigen Regionen ist die Art weit verbreitet.

Habitatansprüche: S. pinastri besiedelt bevorzugt nadelholzreiche Wälder wie z.B. Fichten- und Kiefernforste oder Spirkenwald-Hochmoore. Daneben ist die Art jedoch auch in nadelholzärmeren Wäldern (z.B. Laubmischwälder) oder in Gärten und Parks verbreitet. Auch in Halbtrockenrasen mit vereinzelten Kiefern ist sie zu finden. Die Raupe ernährt sich von verschiedenen Nadelholzarten, bevorzugt von Fichte (Picea abies), Kiefern (Pinus ssp.).

Gefährdung/Schutz: RL BW: Ungefährdet. Der Kiefernschwärmer ist in Baden-Württemberg noch weit verbreitet und meist häufig. Die Art leidet im Gegensatz zu vielen anderen Arten nicht unter der Hochwaldnutzung und der damit einhergehenden Verdunklung der Wälder.

Eignung als Indikatorart: S. pinastri besitzt derzeit keine Indikatorqualität.

 

 

Sphinx pinastri an einem Baum im Albvorland (Waldenbuch), Mai 2010.

 

 

Weiteres Exemplar des Kiefernschwärmers in einer Draufsicht aus dem Albvorland (Waldenbuch), Mai 2010.

 

 

Schematische Verbreitung von S. pinastri in Baden-Württemberg:

Dunkelblauer Bereich: Belegte Vorkommen

Schwarze Punkte: Eigene Nachweise

 

Agrius convolvuli, Smerinthus ocellata                                                   

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